
Erlöse und Verwendung
2002 - 2003
2002 flossen € 30.000,-- in eine Studie, das
sogenannte „Minimal Residual Disease (MRD)-Projekt. Es wurde Kindern mit
lymphatischer Leukämie in regelmäßigen Abständen Blut entnommen und in
einem molekularbiologischen Verfahren untersucht. Vorteil dieser
Untersuchung ist, dass unter 10.000 Nicht-Leukämiezellen eine einzige
nachgewiesen werden kann, entgegen zur lichtmikroskopischen Untersuchung,
wo nur etwa eine unter 100 aufgespürt wird. Damit kann eine genauere
Therapiesteuerung an Hand der Anzahl von Leukämiezellen zu bestimmten
Zeitpunkten der Therapie vorgenommen werden, so dass beim Nachweis kranker
Zellen die Patienten weiter therapiert werden (wenn es nach Absetzen der
Therapie zu einem Neuausbruch der Krebszellen kommt, sind die
Heilungschancen oft nur sehr gering). Andererseits können langwierige und
Kräfte zehrende Therapien vermieden werden, wenn keine Restkrebszellen
mehr ermittelt werden.

2003 wurde für € 35.000,-- ein „Agilent
Bioanalyzer“ angeschafft, der genauere und vollständigere Analysen –
als zuvor möglich – bei Leukämiezellen durchführen kann.

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